Herzlich willkommen bei der NIG Interessengemeinschaft für Fluglärmschutz e. V.

Viele Bürger aus Garstedt, die unter dem gesundheitsschädlichen Fluglärm und der Umweltverschmutzung leiden, entschlossen sich 1981, eine Interessengemeinschaft zu gründen. So entstand der gemeinnützige Verein die Norderstedter Interessengemeinschaft NIG, um sich speziell für Fluglärm- und Umweltschutz aller Norderstedter Bürger einzusetzen.

Der Fluglärm dehnt sich immer weiter über ganz Norderstedt, Quickborn, Henstedt-Rhen, Elmenhorst und Ahrensburg aus. Mittlerweile gibt es eine große Allianz aller betroffenen Initiativen, die gemeinsam gegen den gesundheitsschädlichen Lärm und Ultrafeinstaub durch die Flugzeuge vorgehen.

Bitte helfen Sie uns und werden auch Sie Mitglied.

 
 
 
 

Ausbau des Hamburger Flughafens genehmigt

04.06.2020 - Vorstand

Der dreistufige Ausbauplan des Hamburger Flughafens ist fragwürdig. 2018 hat der  Hamburger Airport  ein Interimsgebäude erstellt, was für mehrere Jahre zwischen den bestehenden Flugzeugpositionen auf dem Vorfeld 2 steht. Hier stehen bei Bedarf 14 sogenannte „Wiwo“-Gates („Walk in walk out“) zur Verfügung, an denen die Passagiere zu Fuß vom Interimsgebäude zum Flugzeug gelangen.

Mehrere Jahre sind kein Übergangsgebäude. Der BUND hat die Rechtmäßigkeit angezweifelt und geklagt. Das Oberverwaltungsgericht hat nun die Klage abgewiesen.

Lesen und kommentieren Sie hier


mutwillige Verharmlosung von Fluglärm

04.06.2020 - Vorstand

Wir danken Martin Mosel für seine Mühe, den im Hamburger Abendblatt veröffentlichten Artikel, zum Lärmaktionsplan der Stadt Norderstedt, kritisch zu beleuchten.

Flüglärm ist für die Norderstedter nicht mehr von Bedeutung?




 




zweite Startbahn für Hamburg

02.06.2020 - Vorstand

Das Hamburger Abendblatt berichtet über die Pläne unserer Hamburger Politik. Was alle Politiker immer abgestritten hatben, ist nun amtlich. Die Vorbereitung einer zweiten Startbahn in Norderstedt war im vollen Gange - ist Dank Corona erstmal verschoben. Aber nicht aufgehoben!

So könnte es aussehen:



Quellen: Hamburger Abendblatt und Google



Robin Wood protestiert am Hamburger Flughafen

21.11.2019 - Vorstand

heute Vormittag haben ROBIN WOOD-Aktivist*innen mit einer Kletteraktion im Terminal 1 des Hamburger Flughafens ein Banner aufgehängt.

Pressemitteilung von Robin Wood:


Heute Vormittag protestieren Aktivist*innen von ROBIN WOOD gegen den Ausbau des Hamburger Flughafens. Zwei Aktivist*innen kletterten auf Säulen im Terminal 1 des Airports und spannten dort in etwa acht Metern Höhe ein Banner mit der Aufschrift: „Flughafen wächst " Klima stirbt " Ausbau stoppen!“ Weitere Aktivist*innen verteilen Flyer an die Fluggäste im Terminal.

Fliegen ist die klimaschädlichste Art sich fortzubewegen. Trotzdem will der Hamburger Airport in den nächsten Jahren rund 500 Millionen Euro in den Ausbau des Flughafens investieren. Neben dem Bau von zusätzlichen Gates und Flugzeugpositionen soll auch die Kapazität der Gepäckabfertigungsanlage erhöht werden.

Während der Umbauphase wird ein „Interimsgebäude“ auf dem Vorfeld errichtet, das mindestens 15 Jahre genutzt werden soll. Dessen Inbetriebnahme hat der Airport gerade wegen mangelnden Bedarfs um ein Jahr auf 2021 verschoben.

In den vergangenen Jahren hatte der Flugverkehr enorm zugelegt. „Von 1991 bis 2018 sind die Passagierzahlen am Hamburger Flughafen um 169 Prozent gestiegen. Dieser Expansionskurs ist angesichts der Klimakrise und der zunehmenden Lärmbelastung unverantwortlich! Wir fordern die Stadt Hamburg als Mehrheitseigentümer des Flughafens auf, jetzt umzusteuern und den Flughafenausbau zu stoppen“, sagt ROBIN WOOD-Verkehrsreferentin Dominique Just.

Alternativen gibt es. Etwa jeder vierte Flug von Hamburg-Fuhlsbüttel ist unter 500 Kilometer kurz und könnte auch per Bahn zurückgelegt werden. Kurzstreckenflüge sind besonders klimaschädlich, da sie zu einem Großteil aus den energieintensiven Start- und Steigflugphasen bestehen. Außerdem werden dafür kleinere, ineffizientere Flugzeuge verwendet, die meist weniger ausgelastet sind. Insgesamt verbrauchen Kurzstreckenflüge damit pro Personenkilometer etwa doppelt so viel Treibstoff wie Langstreckenflüge.

Zudem ist Fliegen ein Luxus, der nur wenigen Menschen auf der Welt überhaupt zugute kommt, während schon jetzt Menschen, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen, dessen Folgen am meisten zu spüren bekommen.

„Vor der Bürgerschaftswahl im Februar machen vor allem Grüne und auch die SPD viele Klimaschutzversprechen. Doch wer Klimaschutz ernst meint, der muss die Expansion des Hamburger Flughafens stoppen, denn er ist einer der größten Klimaverschmutzer in der Stadt. Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber geht es vor allem um wirtschaftliche Profite. Dass sie dafür Klima, Umwelt und Gesundheit ruinieren, nehmen sie in Kauf“, sagt ROBIN WOOD-Aktivistin Paula.
                                                                                                                                                                   
Statt die Infrastruktur von Flughäfen auszubauen, fordert ROBIN WOOD von Bund und Ländern den Ausbau von Alternativen wie dem länderübergreifenden Schienenverkehr und dem Nachtzug-Angebot. Kurzstrecken- und Inlandsflüge sollten untersagt und komplett auf Bus und Bahn verlagert werden.

Kontakt:
    • Dominique Just, Mobilitätsreferentin, Tel. 040 / 380 892 12, verkehr (at) robinwood.de
    • Ute Bertrand, Pressesprecherin, Tel. 040 / 380 892 22, presse (at) robinwood.de



wieder trauriger Rekord in Norderstedt

21.11.2019 - Vorstand

im Oktober musste Norderstedt 6436 Starts und Landungen verkraften. Alsterdorf hat dagegen nur 5! Flugbewegungen in diesem Monat gehabt.

So kann es nicht weitergehen! Wir fordern mehr Gerechtigkeit.



Pressemitteilung der Linksfraktion

19.09.2019 - Vorstand


Klage gegen die Bahnbenutzungsregeln abgewiesen

19.09.2019 - Vorstand

OVG Hamburg entscheidet gegen Fluglärmschutz. Einige betroffene Bürger aus Hamburg wollen die strikte Einhaltung der Bahnbenutzungsregeln, was für Norderstedt eine weitere Zunahme des Flugverkehrs zur Folge hätte.


Martin Mosel Sprecher des Dachverbandes gegen Fluglärm erläutert: „Der jetzige Beschluss des OVGs hebelt nach unserer vorläufigen Beurteilung den Planfeststellungsbeschluss von 1998 aus, weil wirksame, aber notwendige Schutzvorschriften nun obsolet sind. Damit ist die Betriebserlaubnis des Flughafens fraglich. Jetzt ist der Bürgermeister aufgerufen, als Sachwalter über die Mehrheitsbeteiligung am Hamburger Flughafen die notwendigen Schutzbestimmungen für die mehr als 250.000 von Fluglärm betroffenen Bürgerinnen und Bürger wiederherzustellen und ein neues Planfeststellungsverfahren aufzulegen“

Das Oberverwaltungsgericht hat eine Revision gegen diese Entscheidung nicht zugelassen. Dagegen ist laut Gericht eine Nichtzulassungsbeschwerde möglich, über die das Bundesverwaltungsgericht entscheidet.


so berichtet die TAZ:

Die Bahnbenutzungsregeln legen fest, welche der beiden Start- und Landebahnen in welche Richtung zu benutzen sind. Danach sollen Starts vornehmlich in Richtung Nordwesten erfolgen, weil die Region bis nach Quickborn/ Norderstedt deutlich weniger besiedelt ist als das Hamburger Stadtgebiet.

In Richtung Südosten über die Innenstadt soll gar nicht gestartet werden, auch die " leiseren " Landungen sollen nach 22 Uhr aus Nordwesten erfolgen!!


Lesen Sie hier weitere Berichte:

Fokus

Justizportal

SAT 1






ältere Nachrichten mit anzeigen »




Zugriffe: 149589


Beschwerdeformular


Beschwerdehotline

Behörde für Umwelt und Energie -Lärmbekämpfung und Fluglärmschutzbeauftragte
Fragen und Beschwerden rund um das Thema Fluglärm. Beratung für Anwohner und Wohnungssuchende in betroffenen Gebieten.
Tel.: +49 40 42840-2548
Fax: +49 40 42797-2548
Mail: fluglaerm (at) bue.hamburg.de
 
 


Kontakt
NIG Interessengemeinschaft für Fluglärmschutz e.V.
 
c/o Dipl. Ing. Hans-Joachim Hartmann
Memeler Straße 11
22848 Norderstedt
 
 
Tel:  +49 40 529 83 846
Fax: +49 40 529 83 847
 
Mail: info (at) nig-fluglärmschutz.de